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Letzte Aktualisierung: 03. Februar 2026

Pressemitteilung

Wirtschaftsförderung muss Zentrum der Kommunalpolitik sein / Brossardt: „Investitionen in die Infrastruktur sind eine kommunale Daueraufgabe“

Am 08. März 2026 finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht die Bedeutung einer Wahlbeteiligung für die Demokratie. „Bei einer Kommunalwahl ist der direkte Einfluss und die politische Mitbestimmung so groß wie bei keiner anderen. Klar ist: Wir dürfen anti-demokratischen Parteien nicht die Wahlurnen überlassen, das bringt unsere Demokratie nicht nur in Gefahr, sondern sorgt für Wohlstandsverluste durch wirtschaftsfeindliche Politik“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw verweist darauf, dass eine gut funktionierende Wirtschaft Wohlstand und Beschäftigung vor Ort schafft und über Steuereinnahmen eine wichtige Säule zur Finanzierung der kommunalen Aufgaben ist. „Der Erfolg der Unternehmen hängt dabei maßgeblich von guten kommunalen Standortbedingungen ab. Hier wird in den bayerischen Kommunen insgesamt gute Arbeit geleistet. Das belegen nicht zuletzt unsere regelmäßigen Unternehmerbefragungen: Demnach würden sich neun von zehn Unternehmen wieder im Freistaat ansiedeln“, betont Brossardt und ergänzt: „Es gilt aber auch für die Zukunft: Wirtschaftsförderung und die Weiterentwicklung der Standortqualität müssen weiterhin im Zentrum der Kommunalpolitik stehen und als Daueraufgabe verstanden werden. Dazu gehören naturgemäß Investitionen in die Infrastruktur. Ihre Leistungsfähigkeit macht den wirtschaftlichen Erfolg einer Kommune erst möglich. Das ist auch ein wichtiger Faktor für eine wehrhafte Demokratie.“

Von besonderer Bedeutung ist für die Region Oberfranken laut vbw neben den Bereichen Energie und Bildung vor allem die Verbesserung der Mobilitätsinfrastruktur. So müssen die Verkehrsnetze erhalten, bedarfsgerecht ausgebaut und für die künftigen Anforderungen ausgestattet werden, so dass sie sowohl die Bedürfnisse der Bevölkerungen der großen Städte und gerade auch auch in den ländlichen Gebieten erfüllen. „Das ist wesentlich für die weitere Entwicklung des Regierungsbezirks. Besondere Priorität hat der zukunftsfähige Ausbau des Schienennetzes, insbesondere mit der Ausweitung der ICE-Halte in Coburg und der Elektrifizierung der so genannten ‚Oberfrankenachse‘ Lichtenfels –Hof, die Ost- und Westoberfranken miteinander verbindet. Darüber hinaus gilt es, das Straßennetz weiter kapazitätsgerecht auszubauen und den ÖPNV zu stärken“, so Brossardt abschließend.

Zur Kommunalwahl lädt die vbw zu Wirtschaftstalks in den Regionen ein. Mit Vertreter*innen aus Unternehmen und Politik finden diese am 04.02.2026 in Bamberg (u. a. mit Christian Pflaum, RUPP + HUBRACH Optik GmbH, und Tobias Hauk, Robert Bosch GmbH) und am 26.02.2026 in Wunsiedel (u. a. mit Marcus Bach, Scherdel GmbH) statt. Die vbw bündelt ihre Maßnahmen und Forderungen auf der Webseite clever-waehlen.bayern und die speziellen Forderungen für den Regierungsbezirk Oberfranken hier .

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