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10.06.26 | Pressemitteilung
bayme vbm betonen Bedeutung des Wissenschafts- und Hochschulstandortes Oberfranken / Kaeser: „Bildung ist zentrale Ressource für Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Region“
Die Geschäftsstelle Oberfranken der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm betonte bei der Kooperationsveranstaltung „3x3 – Drei Unternehmen – drei Theorien – drei Professoren“ mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg die Bedeutung der oberfränkischen Hochschullandschaft für die regionale Wirtschaft. Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender der bayme vbm Region Oberfranken-West, erklärte anlässlich des Termins: „Es freut uns, dass wir als Wirtschaft in Oberfranken so eng mit den regionalen Universitäten sowie Hochschulen verbunden sind und insbesondere mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg in Projekten wie der heutigen Veranstaltung so gewinnbringend zusammenarbeiten. Bildung ist für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes eine zentrale Ressource, die Studierenden sind unsere Fachkräfte von morgen.“
Wichtig ist aus Sicht von bayme vbm, dass die Qualität des Forschungs- und Wissenschaftsstandortes Bayern konsequent weiterentwickelt wird. Kaeser führte aus: „Der Freistaat verfügt bereits jetzt über ein exzellentes Netzwerk von Top-Universitäten und Hochschulen sowie renommierten Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Stärke unserer Innovationskraft zeigt sich auch an den Zahlen: Mit 14,5 Prozent Zunahme seit 2018 verzeichnet der Standort Bayern die weltweit drittstärkste Forschungsdynamik in den digitalen Weltklassepatenten in Anwendungstechnologien. Bei den Prozesstechnologien als Kernbereich der Industrie hielt Bayern beispielsweise im Jahr 2024 fast 5.000 dieser Patente und rangiert damit im internationalen Vergleich auf dem siebten Platz. Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen. Angesichts der tiefgreifenden strukturellen Probleme, der fortschreitenden De-Industrialisierung und der dadurch sinkenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist die Förderung von Wissenschaft und Innovation ein zentraler Hebel, um die aktuell schwierige Lage zu meistern und weltweit Impulsgeber für Innovation zu bleiben.“
bayme vbm sehen in der Hightech Agenda Bayern, der Hightech Agenda Plus und der Anwendungsstrategie Hightech Transfer Bayern der Bayerischen Staatsregierung eine Pionierarbeit, vor allem mit Blick auf die Förderung von zukunftsweisenden Technologien wie KI oder Robotik. Zudem wird auch der Hochschulstandort Bayern gestärkt. Kaeser erläuterte: „Mit 1.000 neuen Professuren und 13.000 zusätzlichen Studienplätzen wird der Grundstein für die Zukunft Bayerns gelegt. Wir begrüßen beide Agenden sowie das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz. Mit diesem gesetzlichen Rückenwind müssen die Hochschulen jetzt eigene innovative und attraktive Akzente setzen sowie Unternehmensgründungen und Technologietransfer stärken. Die Digitalisierung muss in allen Bereichen weiter vorangebracht und ganzheitlich verankert werden.“
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Gudrun Losgar, HR Country Lead Germany bei der Antolin Deutschland GmbH, Sebastian Leicht, Geschäftsführer der easy2cool GmbH, Stephan Schink, Geschäftsführer der SCHINK Blechbearbeitung & Metallbau GmbH & Co. KG sowie Prof. Dr. Antje Kick, Prof. Dr. Veit Müller und Prof. Natalie Weinmann von der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Coburg. über Change Management, Produktdesign und Automatisierungstechnik.