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Volker Leinweber

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Venona Haselhuhn

Volks- und Außenwirtschaft, Lateinamerika, Indien, Südostasien, Japan, Afrika, Naher Osten

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M+E Konjunkturreport 02/2022

Volkswirtschaft | Konjunkturreport | 30.05.2022

M+E Konjunkturreport 02/2022

Produktion geht weiter zurück

Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie ist im ersten Quartal 2022 weiter gesunken. Im Quartalsschnitt lag der Output um 0,6 Prozent niedriger als im Vorquartal. Damit liegt das Produktionsniveau vier Prozent unterhalb des Vor-Corona-Niveaus und 15 Prozent unter dem Vor-Rezessions-Niveau des Jahres 2018. Die Lieferengpässe haben sich weiter verschärft, sodass der hohe Auftragsbestand nicht abgearbeitet werden kann. Neun von zehn Betrieben berichten über Produktionsbehinderungen wegen Materialmangel.

Beschäftigung nimmt beschleunigt zu

Die Beschäftigtenzahl in der bayerischen M+E Industrie steigt seit inzwischen acht Monaten wieder an, zuletzt beschleunigt. Seit dem zwischenzeitlichen Tiefpunkt im August 2021 entstanden 4.900 Arbeitsplätze, davon allein 3.300 seit Jahresbeginn. Die Beschäftigungspläne der Unternehmen bleiben trotz eines Rückgangs am aktuellen Rand hoch. Der Arbeitskräftemangel hat sich weiter verschärft: 42 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen gaben an, dass ihre Produktion durch fehlende Arbeitskräfte beeinträchtigt wird.

Erwartungen der Unternehmen sind eingebrochen

Nachdem sich die Stimmung in den bayerischen M+E Unternehmen zum Jahreswechsel wieder verbessert hatte, sind die Stimmungsindikatoren nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eingebrochen. Der Erwartungssaldo des ifo-Geschäftsklimas in der bayerischen M+E Industrie fiel innerhalb von zwei Monaten um 75 auf -42,8 Punkte. Auch die Produktionspläne sind Infolge des Russland-Ukraine-Kriegs und der sich dadurch verschärften Lieferengpässe kräftig gesunken.

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.