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Autor*in des Beitrags

Mittwoch, 25.03.2026
17:00 bis 18:30 Uhr

Presseclub München
Marienplatz 22
80331 München

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Code
WE11200

Anmeldeschluss Wed Mar 25 15:00:00 CET 2026

25.03.26 | International | Kooperation | München/Online

Wiederaufbau der Ukraine – Möglichkeiten für die deutsche Wirtschaft

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine wurden große Teile der ukrainischen Infrastruktur beschädigt oder zerstört. Um zu gewährleisten, dass die Lebensgrundlage für die Zeit nach dem Krieg wiederhergestellt ist, hat der Wiederaufbau der Ukraine bereits begonnen.

Beschaffungsbedarf und Beteiligungsmöglichkeiten

Gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) informiert die vbw Sie über den aktuellen Beschaffungsbedarf der Ukraine und zeigt, wie sich bayerische und deutsche Unternehmen konkret am Wiederaufbau in der Ukraine beteiligen können.

Geschäftsbeziehungen jetzt aufbauen

Deutsche Unternehmen haben bereits jetzt die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und somit neue Geschäftschancen für die Zeit nach dem Krieg zu schaffen.

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird zudem online gestreamt. Bitte wählen Sie beim Anmeldeprozess die Art Ihrer Teilnahme.

Programm

17:00

Begrüßungen

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Michael Harms, Geschäftsführer, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V.

17:10

Bericht über den aktuellen Bedarf der Ukraine und das Service-Angebot des Freistaats Bayern (Zuschaltung)

Anna Maslak, Leiterin des Büros des Freistaats Bayern in der Ukraine, Bayerische Staatskanzlei

17:20

Bericht über das Engagement der EU und Angebote für Unternehmen (Zuschaltung)

Elisabeth Szeli, Policy Officer, Ukraine Service, DG ENEST, European Commission

17:30

Möglichkeiten der Beteiligung der deutschen Wirtschaft beim Wiederaufbau der Ukraine

Alena Akulich, Regionaldirektorin Osteuropa, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

17:40

Podiumsdiskussion: Beteiligung in der Praxis umsetzen

Bertram Brossardt

Michael Harms

Roman Vybranovskyy (Zuschaltung), Co-Founder, Ukraine Facility Platform

Dr. Leonid Jasvoin, Managing Director & CFO, Zeppelin International AG

Dr. Johannes von Karczewski, Head of Government and Executive Affairs, Siemens Energy AG

18:20

Q&A

18:30

Ende der Veranstaltung mit anschließendem Get-together

18:30

Moderation

Alexander Hagelüken, Leitender Redakteur Wirtschaftspolitik, Süddeutsche Zeitung

Unsere Gäste

Bertram Brossardt
Bertram Brossardt studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss daran seinen Referendardienst an. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen begann er seine berufliche Karriere 1988 als Referent für Forschungsförderung und Zusammenarbeit Wirtschaft/Wissenschaft im Bayerischen Wissenschaftsministerium. 1992 wurde er Büroleiter des damaligen Staatssekretärs im Bayerischen Wissenschaftsministerium Otto Wiesheu und leitete ab 1993 auch dessen Büro, als dieser Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie wurde. Von 1998 bis 2002 hatte Brossardt im Bayerischen Wirtschaftsministerium den Posten des Ansiedlungsbeauftragten inne und war dort anschließend von 2002 bis 2005 Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und Standortmarketing. Seit 2005 ist Bertram Brossardt Hauptgeschäftsführer der bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw sowie Vizepräsident der vbw.
Michael Harms
Michael Harms begann seinen beruflichen Werdegang 1993 als Sales Engineer bei Philips Medical Systems in Hamburg und Moskau. Nach einer Zwischenstation beim Kooperationsbüro der deutschen Wirtschaft in Berlin wurde er 2000 Mitglied der Geschäftsführung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und war dort für die Region Südosteuropa zuständig. Von 2001 - 2003 war er in Brüssel als Exekutivsekretär des Business Advisory Council für Südosteuropa tätig. Ab 2007 arbeitete er in Moskau als Delegierter der deutschen Wirtschaft und Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Von 2012 bis 2016 war Michael Harms Weltsprecher des Netzes deutscher Auslandshandelskammern (AHK). Im April 2016 wurde Michael Harms Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Berlin.
Anna Maslak
Anna Maslak studierte Politikwissenschaft mit Schwerpunkt German and European Studies an der National University of Kyiv-Mohyla Academy (Master). Zuvor absolvierte sie ein Bachelorstudium der Germanistik an der Kyiv National Linguistic University. Studienaufenthalte führten sie zudem an die Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie an die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Seit März 2021 arbeitet sie im Büro des Freistaats Bayern in der Ukraine und ist seit Herbst 2022 dessen Leiterin. In dieser Funktion ist sie für die Bayerische Staatskanzlei tätig und verantwortet die Weiterentwicklung der bayerisch-ukrainischen Zusammenarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Vernetzung von bayerischen Unternehmen mit ukrainischen Partnern sowie auf der Begleitung wirtschaftlicher Kooperationen und Initiativen im Kontext des Wiederaufbaus der Ukraine.
Elisabeth Szeli
Elisabeth Szeli ist abgeordnete nationale Sachverständige im Ukraine Service der Europäischen Kommission (DG ENEST) in der Abteilung für EU-Beitritt und Wiederaufbau. Das Team ist zuständig für die Umsetzung des Ukraine Investment Framework und Frau Szeli beschäftigt sich konkret mit der Förderung von Investitionen aus dem Privatsektor und dem Kontakt zu Unternehmen aus der EU und der Ukraine.
Alena Akulich
Alena Akulich ist Regionaldirektorin Osteuropa im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Seit Mai 2024 ist sie für die Zusammenarbeit mit der Ukraine sowie den Ländern des Südkaukasus, Belarus und Moldau verantwortlich. Zuvor war sie beim Ost-Ausschuss über ein Jahrzehnt in Projekten mit Fokus auf Russland, Belarus und Usbekistan tätig und leitete das Service Desk Ukraine. Alena Akulich studierte Germanistik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Minsk und absolvierte ein Parlamentsstipendium beim Deutschen Bundestag.
Roman Vybranovskyy (Zuschaltung)
Roman Vybranovskyi ist Kommunikationsexperte mit Erfahrung in politischer Kommunikation, Krisenkommunikation und internationalen Medienbeziehungen. Nach der Revolution in der Ukraine arbeitete er in der politischen Kommunikation, unter anderem 2015–2016 als Berater des Energieministers. In den Jahren 2019–2020 war er als Krisenkommunikationsmanager bei Naftogaz tätig. Er ist Mitbegründer der NGO Ukraine Facility Platform, die sich auf drei zentrale Bereiche konzentriert: Energie, Landwirtschaft und Verteidigung.
Dr. Leonid Jasvoin, promovierter Betriebswirt, ist CFO und Managing Director der Zeppelin International AG mit Sitz in der Schweiz. In dieser Funktion verantwortet er die finanziellen und strategischen Aktivitäten des Zeppelin-Konzerns in der Ukraine, Russland, Armenien, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan sowie auch in Tschechien, der Slowakei und Polen.

Er verfügt über langjährige internationale Management und Transformationserfahrung in komplexen Märkten und Industrien und bringt eine fundierte Perspektive auf Investitionen, Finanzierung und wirtschaftlichen Wiederaufbau, unter anderem in Osteuropa und Zentralasien, ein.
Alexander Hagelüken
Alexander Hagelüken, 1968 in München geboren, ist Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung. Zuvor arbeitete er als Korrespondent in Bonn, Berlin und Brüssel und leitete den Finanz-Teil der SZ. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher „Das gespaltene Land“, „Lasst uns länger arbeiten“, „Das Ende des Geldes, wie wir es kennen“ und „Wirtschaft für Kids“.

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